| §§ 25 bis 31 Täterschaft und Teilnahme |
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| Gesetze - StGB - Strafgesetzbuch | |||
| Donnerstag, den 14. Mai 2009 um 13:44 Uhr | |||
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Dritter Titel Täterschaft und Teilnahme § 25 Täterschaft(1) Als Täter wird bestraft, wer die Straftat selbst oder durch einen anderen begeht.(2) Begehen mehrere die Straftat gemeinschaftlich, so wird jeder als Täter bestraft (Mittäter). § 26 AnstiftungAls Anstifter wird gleich einem Täter bestraft, wer vorsätzlich einen anderen zu dessenvorsätzlich begangener rechtswidriger Tat bestimmt hat. § 27 Beihilfe(1) Als Gehilfe wird bestraft, wer vorsätzlich einem anderen zu dessen vorsätzlichbegangener rechtswidriger Tat Hilfe geleistet hat. (2) Die Strafe für den Gehilfen richtet sich nach der Strafdrohung für den Täter. Sie ist nach § 49 Abs. 1 zu mildern. § 28 Besondere persönliche Merkmale(1) Fehlen besondere persönliche Merkmale (§ 14 Abs. 1), welche die Strafbarkeit desTäters begründen, beim Teilnehmer (Anstifter oder Gehilfe), so ist dessen Strafe nach § 49 Abs. 1 zu mildern. (2) Bestimmt das Gesetz, daß besondere persönliche Merkmale die Strafe schärfen, mildern oder ausschließen, so gilt das nur für den Beteiligten (Täter oder Teilnehmer), bei dem sie vorliegen. § 29 Selbständige Strafbarkeit des BeteiligtenJeder Beteiligte wird ohne Rücksicht auf die Schuld des anderen nach seiner Schuldbestraft. § 30 Versuch der Beteiligung(1) Wer einen anderen zu bestimmen versucht, ein Verbrechen zu begehen oder zu ihmanzustiften, wird nach den Vorschriften über den Versuch des Verbrechens bestraft. Jedoch ist die Strafe nach § 49 Abs. 1 zu mildern. § 23 Abs. 3 gilt entsprechend. (2) Ebenso wird bestraft, wer sich bereit erklärt, wer das Erbieten eines anderen annimmt oder wer mit einem anderen verabredet, ein Verbrechen zu begehen oder zu ihm anzustiften. § 31 Rücktritt vom Versuch der Beteiligung(1) Nach § 30 wird nicht bestraft, wer freiwillig1. den Versuch aufgibt, einen anderen zu einem Verbrechen zu bestimmen, und eine etwa bestehende Gefahr, daß der andere die Tat begeht, abwendet, 2. nachdem er sich zu einem Verbrechen bereit erklärt hatte, sein Vorhaben aufgibt oder, 3. nachdem er ein Verbrechen verabredet oder das Erbieten eines anderen zu einem Verbrechen angenommen hatte, die Tat verhindert. (2) Unterbleibt die Tat ohne Zutun des Zurücktretenden oder wird sie unabhängig von seinem früheren Verhalten begangen, so genügt zu seiner Straflosigkeit sein freiwilliges und ernsthaftes Bemühen, die Tat zu verhindern.
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 15. Mai 2009 um 13:42 Uhr |